Gesunde Zähne - gesunde Hunde

03.03.2021 11:07

Gesunde Zähne sind das A und O für die Gesundheit unserer Lieblingstiere.
Wir möchten ja schließlich möglichst lange ein glückliches Tier zuhause haben, da gehört es auch dazu,
dass wir uns um die Zahngesundheit sorgen.


Zu den häufigsten Problemen eines Hundegebisses gehört ganz klar der Zahnstein.
Zahnbelag und Zahnstein wird verursacht durch zu stärke- und zuckerhaltige Nahrung
Reste solcher Nahrung setzen sich an den Zähnen ab und bieten den idealen Nährboden für Bakterien und Pilze.
Der Zahnschmelz wird angegriffen und das Zahnfleisch wird zurückgedrängt. Das Zahnfleisch entzündet sich und
Zahnstein bildet sich. Diese Entzündungen können sich auf den ganzen Körper ausbreiten und das Immunsystem
schwächen.
Im Prinzip ist es also genauso wie bei uns Menschen, mit dem Unterschied, dass wir Menschen uns jeden Tag ganz
einfach die Zähne putzen können und so dem Zahnstein vorbeugen. Bei Hunden und Katzen kann man das aber leider nicht erwarten.

Der größte Teil der kommerziellen Trockenfutter enthält viel Stärke und oft auch Zucker. Bei vielen Dosenfuttern ist
das leider auch der Fall. Getreide, Reis, Mais, Bananen, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Hirse, Quinoa, Amaranth, uvm.
enthalten alle viel Stärke. Und das schlimmste ist eigentlich, dass man oft diese Kohlenhydrate gar nicht auf den
ersten Blick in die Inhaltsstoffe erkennen kann, da einige Hersteller diese Angaben möglichst undurchsichtig gestalten.
Auch viele Barfer ergänzen ihr Futter mit Nudeln, Reis oder Kartoffeln, was das Ganze natürlich nicht besser macht.
Lieber sollte man mit Kräutern und Gemüsen ergänzen statt mit Kohlenhydraten.


Die richtige Ernährung, möglichst ohne Stärke und Zucker, ist also natürlich der wichtigste Punkt um die Zähne gesund
zu halten, aber es gibt natürlich auch ein paar natürliche Hilfsmittel zur Zahnpflege:

Zu allererst kann der Hund selbst etwas für seine Zähne tun. Viel Bewegung und das Hecheln helfen seine Mundflora
im Gleichgewicht zu halten.
Einige Kauartikel funktionieren auch wie eine natürliche Zahnbürste: zum Beispiel Ohren, Kopfhaut, Ochsenziemer oder Rindernackensehnen.
Gibt man seinem Vierbeiner regelmäßig etwas zu kauen, unterstützt auch das seine Zahngesundheit.
Dabei sollte man aber natürlich auf den passenden Härtegrad der Artikel achten, damit man nicht doch die Zähnchen eher
schädigt, als sie zu pflegen. Tatsächlich treten die meisten Fälle von abbrechenden Zähnen zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr
der Hunde auf, aufgrund von zu hoher Beanspruchung durch zum Beispiel zu harte Kauartikel auf. Die Zähne unserer Vierbeiner erreichen nämlich erst im dritten Lebensjahr ihre endgültige Stärke.

Auch Kausnacks aus Fischhaut, wie von Fish4Dogs oder ICEPAW, oder Käse, wie von Qchefs, sind super geeignet, um eure Hunde
bei der Zahnreinigung zu unterstützen. Die Fischhaut schmirgelt ganz leicht an den Zähnen und entfernt so feine Ablagerungen. Dazu kommt, dass
die Produkte von ICEPAW aus nachhaltigem und kontrolliertem Fischfang stammen und auch Qchefs großen Wert auf Nachhaltigkeit legt.
Und der Käse ist nicht nur gut für die Zähne, sondern wirkt auch antibakteriell und neutralisiert den Mundgeruch.

Abgesehen von Kauartikeln für die Zähne gibt es auch noch natürliche Zusätze gegen Zahnbelag und Zahnstein.
So zum Beispiel das Ascodent Plus von PerNaturam. Es besteht aus natürlichen, pflanzliches Antioxidanzien, die entzündungshemmend
wirken und so das Zahnfleisch pflegen und Maulgeruch verhindern.


Ein weiteres Problem für Hundezähne ist das sogenannte "Spielergebiss".
Kaut ein Hund zu viel auf Steinen, Stöcken und Tennisbällen herum, kann das seinen Zähnen durchaus schaden.
Schlimmer wird es noch, wenn sich Sand in die Fasern des Tennisballs legt. Der Sand in Kombination mit dem Tennisball, Stock oder Stein
schmirgelt so sehr an den Zähnen, dass sie sehr schnell abgenutzt sind und auch schon in jungen Jahren abbrechen können.
Besser für die Zähne sind daher Bälle aus Naturkautschuk: da kann sich der Sand nicht festsetzen und außerdem wird das Zahnfleisch beim Kauen
auf so einem Ball sogar massiert, was ebenfalls gut für die Zähne ist.


Hat dein Hund gesunde Zähne?
Das kannst du zum Beispiel durch Beobachten eures Lieblingstiers herausfinden.
Kaut dein Hund gleichmäßig mit beiden Seiten des Kiefers oder nutzt er eine Seite weniger oder sogar gar nicht?
Reagiert dein Hund empfindlich auf zu kaltes oder zu warmes Wasser ? Oder hat er unangenehmen Mundgeruch?


Seid aufmerksam, was das Fress-, Trink- und Kauverhalten eurer Hunde angeht. So habt ihr hoffentlich lange Zeit einen gesunden
und glücklichen Begleiter an eurer Seite.